ZEV Bremen

Elternumfrage

2. ZEV-Umfrage zur aktuellen Betreuungssituation

Die Zentralelternvertretung Bremen (ZEV) hat eine Umfrage zur Betreuungssituation vor den Sommerferien, mit Blick auf die Betreuung nach den Ferien, gemacht. Seit Mitte Juni wird Betreuung in Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb (mindestens 20 Stunden pro Kind) angeboten.

Zentrale Ergebnisse lauten: Die Beteuungsumfänge werden sehr unterschiedlich umgesetzt: teilweise wird bereits wieder eine Betreuung in vollem Umfang erreicht, teilweise erhalten Eltern nichtmal den Mindestbetreuungsumfang für ihre Kinder. 55 Prozent der Befragten, deren Kind im eingeschränkten Regelbetreib betreut wird geben an, dass ihr Beteeuungsbedarf nicht gedeckt sei. Eltern müssen zusätzliche Betreuung organisieren oder ihre Erwerbstätigkeit reduzieren. 70 Prozent der Eltern machen sich Sorgen, was im Herbst passiert (Betreuungsumfang, Erkältungszeit, 2. Welle). Die Senatorin hat im kürzlich veröffentlichten 3. Rahmenkonzeptes für nach den Sommerferien zunächst die Beibehaltung des eingeschränkten Regelbetriebes angekündigt.

Die kompletten Ergebnisse stehen hier zum Download.

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Ein Gedanke zu „2. ZEV-Umfrage zur aktuellen Betreuungssituation“

  1. Vielen Dank für die Auswertung der Umfrage zur aktuellen Betreuungssituation. Viele Elten wünschen sich demnach eine Rückkehr zum Normalbetrieb. Ich persönlich sehe das auch so. Wir sollten die einschränkenden Maßnahmen nicht von absoluten Zahlen abhängig machen. Vielmehr macht es Sinn zu schauen wo genau ist das Infektionsgeschehen und erhöht sich die Zahl der Personen die in einem Krankenhaus aufgenommen werden müssen. Regelmäßige Testungen der Kinder lehne ich absolut ab. Der Abstrich ist eine unnötige Quälerei für die Kleinen. Das führt zu Ängsten und Verunsicherung.
    Besonders für die Berufstätigen Mütter wird der vermehrte Betreuungsbedarf zu Hause zu Minderungen der Karrierechancen und zu deutlich verminderten Einkommen aufgrund der Notwendigkeit einer Stellenreduktion führen. Dafür muss seitens der Regierung ein finanzieller Ausgleich geschaffen werden.

    Riesen Dank für euren Einsatz!

    Herzliche Grüße,

    Marlen

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